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BERATUNG - QUALITÄT - KOMPETENZ- VERTRAUEN
Allergien beim Tier - das
sollten Sie wissen
In den Industrieländern sind Allergien schon seit Jahrzehnten auf dem Vormarsch.
Man geht zurzeit in der Humanmedizin davon aus, dass alle 10 Jahre Allergien
beim Menschen um 50-100% zunehmen. Eine ähnliche Entwicklung ist leider auch
in der Tiermedizin, speziell bei Hunden, zu beobachten. Doch was sind
Allergien überhaupt? Eine Allergie ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des
Körpers auf bestimmte Stoffe (Allergene). Allergien können in drei
Gruppen eingeteilt werden: 1. die Umweltallergie auf Auslöser wie
Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Gräser oder Pollen; 2. die
Flohspeichelallergie; 3. die Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit.
Das
Hauptsymptom einer Allergie ist Juckreiz. Zusätzlich treten meistens
Hautveränderungen auf. Die Veränderungen der Haut werden oft durch
zusätzlich vorliegende Infektionen mit Bakterien oder Hefepilzen
verschlimmert und kompliziert. Auch Atemwegssymptome wie Augen- oder
Nasenausfluss, Niesen oder Husten können auftreten. Bei Futtermittelallergien
liegen oft auch Symptome des Magen-Darm-Traktes wie wiederkehrende Durchfälle
vor. Allergien können oft nur im Ausschlussverfahren anderer
Erkrankungen diagnostiziert werden.
Zur
Behandlung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Idealerweise würde man
das auslösende Allergen einfach meiden bzw. bei der Fütterung weglassen. Bei
Hausstaubmilbenallergie ist dies beispielsweise aber nicht machbar. In
solchen Situationen kann man mit Medikamenten, die das Immunsystem
beeinflussen wie z. B. Kortison (Vorteil: billig, oft sehr gut wirksam;
Nachteil: schlimme Nebenwirkungen wie z. B. Lebererkrankungen möglich; gerade
bei Futtermittelallergien oft schlecht wirksam) oder auch Zyklosporin
(Vorteil: weniger Nebenwirkungen als Kortison; Nachteil: deutlich teurer als
Kortison) arbeiten. Was für den jeweiligen Patienten in Frage kommt,
ergibt sich aus dem Gespräch mit dem Tierarzt.
Als
weitere Behandlungsoption bei Allergien gibt es die sogenannte
allergenspezifische Immuntherapie (ASIT). Hierbei wird mit der Injektion von
steigenden Allergenkonzentrationen versucht, das Immunsystem des betroffenen
Tieres unempfindlich gegenüber den Allergenen zu machen. Die ASIT ist immer
eine lebenslange Therapie. Der Erfolg stellt sich oft erst nach 12-14 Monaten
ein. Bei fast drei Viertel aller Patienten ist diese Therapieform
erfolgreich. Erfolg heißt hier, dass mindestens eine Verbesserung der
klinischen Symptome erreicht wird. Grundsätzlich kann man Allergien nicht
heilen. Wichtig ist daher das Ziel, die Allergie gut zu managen und das Tier
möglichst beschwerdefrei zu bekommen.
Weitere
Informationen unter www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin.
Wir unterstützen die Aktion gegen lange Tiertransporte und fordern alle Tierfreunde auf sich mit Ihrer Unterschrift online oder in der Praxis daran zu beteiligen. Im Namen von Animals Angels e. V.
möchte ich Sie um Ihre Unterstützung bei der Sammlung von Unterschriften zur EU-weiten Begrenzung der
Transportzeiten für "Schlacht"- und
"Masttiere" auf maximal
acht Stunden bitten. Unser Ziel ist es, bis zum Oktober 2011 eine Millionen
Stimmen zu sammeln, so dass wir in der Europäischen Politik
nicht mehr überhört werden können. 
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